"Just to be yourself

is enough"
Shunryu Suzuki

Ich bin Eva,

die Frau hinter der Kamera.

Während meines Filmstudiums  in Dortmund und  Kuba habe ich angefangen,  mich mit dokumentarischen Formaten und Erzählweisen auseinanderzusetzen.

Darauf folgten zahlreiche dokumentarische Filmprojekte mit Schwerpunkt Geburt, Familie und Kindheit. 

Im Verlauf meines Berufslebens als Kamerafrau, entdeckte ich zunehmend meine Faszination für die Schönheit des Augenblicks, für die Magie der vergänglichen, kurzlebigen Momente.

Film erzählt die Geschichte fließend und besteht aus einer Vielzahl solcher einfacher, kleinen, kostbaren Geschehnisse, die alleinstehend eine einzigartige Geschichte in sich tragen.

Die Fotografie, insbesondere die dokumentarische Familienfotografie, ist in den letzten Jahren für mich der unmittelbare Weg geworden, die Magie der ungestellten, spontanen Momente einzufangen und durch Fotos erinnerbar zu machen.

Es ist der Blick in die Schönheit unseres Alltags, in unsere Seele!

Seitdem ich Mutter von zwei wunderbaren Jungs geworden bin, hat sich mein Blick immer mehr auf die Familie und die alltäglichen Momente fokussiert.

Alltag macht unser Leben aus und dennoch nehmen wir ihn als solchen kaum wahr. Er passiert nebenbei und ist dabei fast unsichtbar, taucht in den Bildern der Familienalben kaum auf und ist nichtsdesdotrotz das prägendste Element unseres Lebens.

Die Details des Alltags, die uns nicht erwähnenswert erscheinen, sind oft genau die Momente, an die wir uns später erinnern. Fernab aller glanzvollen Bilder von Hochzeiten, Taufen und großen Festen, ist es unser unverwechselbarer Alltag, der in seiner Einzigartigkeit die wesentlichen Momente des Familienlebens ausmacht.

Ich arbeite bei all meinen Fotoarbeiten dokumentarisch, lasse mich vom jeweiligen Moment inspirieren und versuche, diesen in seiner Einzigartigkeit einzufangen – ich setze kein künstliches Licht, sondern arbeite stets mit dem Licht, das ich vorfinde.

Ich gebe keine Anweisungen und inszeniere nicht.  Ich halte mich im Hintergrund, bin stille Beobachterin und greife nicht in das Geschehen ein. Für mich ist es zentral, mich auf die Situation und das jeweilige Umfeld einzulassen.

Mein Gefühl für den Moment, und meine Kreativität fließen dabei in den Prozess des Fotografierens mit ein und machen im besten Falle etwas sichtbar, was vorher im Verborgenen lag - das Gefühl des Augenblicks.

Wenn Ihr Euch für meine Bilder im Bereich Tanz/Porträt/Event interessiert:

©2019 Eva Radünzel-Kitamura - Berlin

Dokumentarische Familienfotografie Berlin